
Nahrungsergänzungsmittel mit L-Arginin. Für die Blutgefäße und als Vorstufe der endogenen Stickoxidbildung.
Vitamin C oder auch L-Ascorbinsäure, zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist an zahlreichen Reaktionen im Körper beteiligt. Es trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße und der Haut bei.
L-Arginin ist eine essentielle Aminosäure bei Jugendlichen, die aber mit zunehmendem Alter semiessentiell wird. Denn L-Arginin wird bei den meisten Säugetieren einschließlich dem Menschen aus den Aminosäuren Glutamat, Glutamin und Prolin in den Mitochondrien der Enterocyten über die intestinale-renale Achse synthetisiert. Neben der Niere können nahezu alle Zelltypen Citrullin in Arginin konvertieren. In Nahrungsmitteln findet man vor allem in Seafood, Wassermelonensaft, Nüssen, Fleisch, Reis- und Sojaprotein hohe Mengen Arginin, eher weniger Arginin ist in Milch und Milchprodukten enthalten. Der Abbau von L-Arginin erfolgt über mehrere Wege. Durch das Enzym Arginase wird L-Arginin in L-Ornithin, einer Vorstufe von Polyaminen und Harnstoff , umgewandelt. Große Bedeutung liegt in der Rolle von L-Arginin bei der Synthese von Stickoxid (NO), einem freien Radikalmolekül, das in allen Zellen aus L-Arginin über drei verschiedene NO-Synthasen synthetisiert wird. NO scheint die Hauptform des EDNF (endothelium-derived relaxing factor) zu sein. Verschiedene Erkrankungen, assoziiert mit vaskulärer Dysfunktion wie Arteriosklerose, Diabetes, Bluthochdruck oder Präklampsie, hängen mit einer veränderten Stickoxid-Signalstruktur zusammen. Ein bekannter Mechanismus, der zu diesen Veränderungen führt, kann eine verringerte Bioverfügbarkeit von L-Arginin und Tetrahydrobiopterin (BH4) sein.
L-Arginin dient als Vorstufe von Kreatin, das eine wichtige Rolle im Energiemetabolismus von Muskel- und Nervenzellen spielt. Die Kreatinsynthese aus L-Arginin reguliert die Verfügbarkeit eines Methylgruppendonors für andere Methylierungsreaktionen, zum Beispiel für die Bildung von Methionin aus Homocystein. Somit beeinflusst L-Arginin indirekt den Methylierungsmetabolismus im gesamten Körper.
L-Arginin wird schließlich auch benötigt, um den extrem neurotoxischen Ammoniak aus dem zentralen Nervensystem zu entgiften.
Einnahmeempfehlung: 1 Kapsel täglich mit viel Flüssigkeit 1/2 h vor oder 2 h nach dem Essen verzehren.
| Zusammensetzung | Pro 1 Kapsel | % NRV* |
|---|---|---|
| Vitamin C | 12 mg | 15 % |
| L-Arginin | 700 mg | ** |
| * % NRV = Nährstoffbezugswert für die tägliche Zufuhr (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) ** Kein NRV festgelegt | ||
Die empfohlene tägliche Verzehrsempfehlung darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und einer gesunden Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Kühl und trocken bei Raumtemperatur lagern.
Zutaten: